Herzlichen Glückwunsch Malte Zaun

Wir gratulieren zum sportlichen Erfolg.

Malte hat in Halle den 11. Platz belegt mit 5 116 Punkten. Das sind satte 700 Punkte mehr als im letzten Jahr. Nebenbei bemerkt…es gab noch drei persönliche Bestleistungen. Ein super Erfolg in der Königsdisziplin des Leichtathletiksports, dem Mehrkampf.

Im folgenden ein Zeitungsartikel aus der Allgemeinen Zeitung von Claus Rosenberg.

 

Malte Zaun bestätigt sein Talent

Udenheimer mischt unter Deutschlands besten Nachwuchs-Mehrkämpfern mit

Das Debüt von Malte Zaun auf der deutschen Mehrkampf-Bühne verlief vielversprechend. Mit 5116 Punkten wurde der Udenheimer, der für TuS Saulheim startet, elfter im Neunkampf. Vor wenigen Wochen erst hatte der 15-Jähre in Bremen für Furore gesorgt, als er bei der Deutschen Meisterschaft Silber im Stabhochsprung (3,80m) gewann.

In Halle bei der Deutschen Mehrkampfmeisterschaft erzielte Malte Zaun mehrere persönliche Bestleistungen. Allem voran im Gesamtergebnis: Gegenüber dem Vorjahr schnitt er um 700 Punkte besser ab. „Das ist schon eine Hausnummer“ kommentiert sein Trainer Heinz-Günter Zimmer. In drei Einzeldisziplinen übertraf er sich in Halle selbst: Erstmals sprang er weiter als sechs Meter, genau gesagt: 6,12m. Im Hochsprung steigerte er sich auf 1,77m, im Speerwurf auf 46,08. Dazu kamen die 3,60m im Stabhochsprung, 12,47 Sekunden über 100m die 3:07,80 Minuten über 1000m, die 11,73 Sekunden über 80m-Hürden sowie die zwölf Meter mit der Kugel und die 29,30m mit dem Diskus.

Wohin die Reise von Malte Zaun gehen wird, sei schwer vorhersehbar, sagte Zimmer. Vorläufig soll er sich weiterhin auf den Stabhochsprung konzentrieren, aber auch im Mehrkampf am Ball bleiben. „Der Mehrkampf ist das Fundament“, so Zimmer. Diese breite Ausbildung ermögliche es Malte Zaun, in den nächsten Jahren auch andere Spezialdisziplinen als den Stabhochsprung für sich zu entdecken.  Je nachdem, welche körperliche Entwicklung der Jugendliche in den kommenden Monaten nimmt. Das ist nicht vorhersehbar.

In Halle sah sich Malte Zaun zum Teil erheblich besser entwickelten Kontrahenten gegenüber. Sie holten viele Punkte in den kraftbetonten Disziplinen. Zimmer ging davon aus, dass der ein oder andere auch bereits Krafttraining mit Geräten gemacht hat. Das wiederrum ist ein Weg, den der ehemalige deutsche Hochsprungmeister in dem Alter ablehnt. Erstens, weil einer solchen Praxis meist die Nachhaltigkeit fehlt. Und zweitens, aus gesundheitlichen Gründen.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung von Claus Rosenberg